Der Traum vom staufreiem Frankenschnellweg – 8 Jahre für den Ausbau

August 2014
Projekt Frankenschnellweg Nürnberg

Jeder kennt es, das nervige warten vor und an den Rampen auf dem Frankenschnellweg. Das Problem ist jedem bekannt, die Ampelkreuzungen im Nürnberger Stadtgebiet sorgen für einen Dauerstau. Dies soll nun endlich ein Ende haben, der Abschnitt der A73 darf nun wie geplant ausgebaut werden.

Die Klagen von vier Privatleuten, sowie vom Bund Naturschutz wurden vom Verwaltungsgericht Ansbach abgewiesen. Die geplanten Lärmschutzmaßnahmen, wie z.B. der Bau eines Tunnels, lassen sogar den Wert vieler anliegender Grundstücke steigen.

A73 Nürnberger Stadteil

Das Nürnberger und auch ein Teil des Fürther Stadtbilds wird sich erheblich verändern. Für den Ausbau für die Strecke zwischen Fürth und Nürnberg ist der Bau einer 3. Fahrspur inklusive einer acht Meter hohen Lärmschutzwand vorgesehen. Für den Abschnitt Mitte, von der Rothenburger Straße bis zur Otto-Brenner-Brücke wird ein fast 2 Kilometer langer Tunnel gebaut. Die Kosten für den Ausbau betragen ca. 450 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern wird sich mit 395 Millionen Euro am Projekt beteiligen. Die Dauer der Umbau-Arbeiten werden von den Planern auf 8 Jahre geschätzt.

Quellen: BR-Online, 08.08.2014, http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/franken­schnellweg-ausbau-klagen-102.html / Mittelbayerische, 08.08.2014, http://www.mittelbayerische.de/region/nuernberg-ressort/artikel/franken­schnellweg-darf-ausgebaut-werden/1092719/franken­schnell­weg-darf-ausgebaut-werden.html

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